Senioren -Weihnachtsfeier am 10.12.2019 im Sängerheim des MGV

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Pünktlich um 15:00 Uhr versucht der Moderator „Wolfgang“ sich mit dem Mikrofon Gehör zu verschaffen, was bei so vielen Unterhaltungen nicht so einfach ist.
Aber es klappt. Er begrüßt die Senioren und Seniorinnen auch im Namen des Serviceteam, mit einem herzlichen Willkommen.

Die Tische sind gedeckt und mit weihnachtlichem Schmuck versehen. Außerdem steht an jedem Platz noch ein kleines Geschenk. Ein Gläschen Honig für jeden Besucher.
Nach einigen Informationen zur geplanten Fahrt zu eine Modenschau im Januar nächsten Jahres gibt er das Kuchenbüfett frei und es kehrt langsam Ruhe im Saal ein.
Nach Beendigung des Kuchenschmauses und des Abräumens des Geschirrs ist der Auftritt einer 2. Klasse der Grundschule  Dansweiler angesagt. Die Mädchen und Jungen tragen den Besuchern einige einstudierte Stücke vor ,was bei allen gut ankommt und sie dafür einen schönen Applaus bekommen.
Danach übergibt eine kleine Gruppe der Senioren und Seniorinnen dem Serviceteam als Dank für die jährliche Unterhaltung und Bedienung, Geschenke  welche  mit Freude und Dankbarkeit angenommen werden.
Der Moderator unterhält danach die Besucher mit einigen Anekdoten und Geschichten, auch Heinz trägt zwei Geschichten vor welche mit großem Interesse aufgenommen werden.
Etwas später tritt ein Teil des Männergesangverein des MGV auf, welcher einige Lieder aus der vorangegangen großen Weihnachtsfeier in Dansweiler darbietet. Auch sie bekommen einen  großer Applaus .
Anschließend singen der Männerchor ,das Serviceteam gemeinsam mit dem Besuchern drei bekannte Weihnachtslieder.

Als Abschluss der Feier wünscht der Moderator allen Besuchern ein gesegnetes und geruhsames Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr mit dem Hinweis ,im Januar zu der Fahrt zur Modenschau wieder dabei zu sein.

    Weitere Fotos hier

Wolfgang Pietrek

Besuch beim Seniorennachmittag im MGV Sängerheim

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In der Vergangenheit habe ich bei einigen Projekten des MGV „Eintracht“ Dansweiler und des „Gemischten Chors DaCapo“ Fotos und Filmaufnahmen gemacht. Weihnachtskonzerte in der Mehrzweckhalle, Konzerte in verschiedenen Kirchen, Feiern im Sängerheim.
Der MGV (jetzt als Oberbegriff der beiden Chöre) ist auch aktiv im Karnevalgeschehen und in der Arbeit für Senioren im Ort tätig.
Die Tätigkeit für die Senioren kannte ich bis jetzt nur vom Hörensagen. So war der letzte Seniorennachmittag in diesem Jahr (2019) ein Anlass sich dort auch mal umzusehen und zu fotografieren.
In der Vereinssatzung ist festgeschrieben, dass der MGV nicht nur für sich da ist, sondern sich u.a. am sozialen Leben in Dansweiler beteiligt.
Seit vielen Jahren wird an jedem zweiten Dienstag im Monat der Probenraum in ein Café umgebaut.
Der offizielle Teil beginnt um 15.00 Uhr.


Bei meinem Eintreffen war der Saal weihnachtlich dekoriert. Alle Tische waren schön eingedeckt, an jedem Platz stand eine Weihnachtsgabe für die Besucher. Ein Kuchenbuffet wurde gerade aufgebaut. Die Torten werden gespendet von Menschen mit Spaß am Backen. Nur ganz wenige Kuchen kommen aus der Tiefkühltruhe. Die Kuchen sehen sehr prachtvoll und kalorienreich aus.
Um 14.00 Uhr kamen die ersten Besucher, für ca. 70 Personen war eingedeckt und fast alle Plätze waren um 15.00 besetzt. Interessant zu sehen, dass es meist feste Grüppchen sind, die ihren (Stamm)Tisch haben. Aber auch neue Gäste hatten den Weg in das Sängerheim gefunden.


Wolfgang Pietrek begrüßte die Gäste und die Helfer in der Küche und an der Theke. Hauptgesprächsthema war eine geplante Omnibusfahrt im Januar die noch einigen Verwaltungsaufwand erforderte.
Neben dem Kuchen mit Kaffee gab es an der Theke auch die üblichen Getränke im Ausschank. Gegen 16.00 kam eine Schulklasse der hiesigen Grundschule, um ein Weihnachtspiel aufzuführen.  Die Kinder hatten sich dabei teilweise wie Heinzelmännchen verkleidet, andere trugen Nikolausmützen, und hatten großen Spaß an ihrem Spiel.
Zur Belohnung erhielt jedes Kind ein Überraschungsei.
Anschließend bat eine Sprecherin der Stammgäste die Helfer in den Saal zu kommen. Alle bekamen eine Weihnachtstüte.


Paul Pferrer erzählte eine kölsche Geschichte in unverfälschter kölscher Mundart. Bei mir haben aber meine 45 Jahre Leben in und um Köln nicht gereicht, um die Geschichte wirklich zu verstehen. Kölsch ist eine schwere Sprache.
Vom Männergesangsverein war eine Abordnung mit dem Dirigenten Eckart Engel gekommen, um Weihnachtslieder vorzutragen. Zum Abschluss wurden einige Weihnachtslieder gemeinsam gesungen.
Beim Aufbruch konnte man sehen, dass der Nachmittag für viele Teilnehmer eine große Bedeutung hat.
Mein Fazit: Alle Hochachtung vor den Helfern und natürlich auch den vielen Kuchenbäckern (oder eher wahrscheinlich „Bäckerinnen“).

Das Wichtigste:        

  • Treffen jeden zweiten Dienstag im Monat
  • offizieller Teil beginnt um 15.00 Uhr
  • Kaffee und Kuchen 3,00€

Text und Fotos: Norbert Aufsfeld

Wie geht das mit dem Blog?

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In diesem Blog kommen die Mitglieder der Chöre zu Wort: Aktuelles, Wichtiges, Lustiges, Bewegendes aber auch Kritisches sollen hier zum Lesen animieren. In der Regel werden die Beiträge unter dem Namen der Verantwortlichen veröffentlicht.

Beiträge, die veröffentlicht werden sollen, müssen über diese E-Mail Adresse als Worddatei geschickt werden. Fotos können eingebunden werden, werden aber durch Formatierung ihre Position ändern.

MGV-Dacapo@gmx.de

Weihnachtskonzert 2019

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Nach dem Konzert, Sonntag 8.12. 10.03 Uhr

Die Stühle wurden schon in der Nacht zusammengeschoben, die große Leiter steht auf die Bühne, der Vorhang ist bereits weg, die Bühnendeko ebenso.
Die extrem schweren Bühnenelemente werden wieder zusammengeklappt, bis zum nächsten Konzert verstaut.
Die Deckendeko mit der riesigen Leiter von der Decke holen, alle noch gestern so herrlich leuchteten Sterne wieder die steile Treppe hinaufwuchten und einlagern.
Das Klavier muss auch wieder auf den Hänger und zurück ins Sängerheim.
PKW und Anhänger bringen den Wein, das Werkzeug, Bierdeckel, Tischdecken, die unzähligen kleinen nötigen Utensilien wieder ins Sängerheim. Gläser und Brötchenplatten müssen gespült werden, fertig.
Eigentlich ist alles wie immer. Aber nur “eigentlich”. In Wirklichkeit ist es in jedem Jahr anders.

Die Männer des MGV unter der Leitung des Chorleiters Eckhart Engel trugen fast alle Lieder Acapella vor und überzeugten wieder einmal durch ihr musikalisches Können. In diesem Jahr war es den Veranstaltern gelungen, das Gesangsquartett aus Köln ensemble Colonia vocale als Solisten zu gewinnen. Zeitweise verstärkt durch die Sänger dieses Quartetts brillierten die Stimmen in anspruchsvollen Chorsätzen in gewohnter Manier. Nach Meinung des langjährigen, treuen Publikums schaffte es der Männerchor des MGV einmal mehr dank einer guten Darbietung den festlich erstrahlten Saal in vorweihnachtliche Stimmung zu versetzen. Bereits im dritten Stück mischten sich die 4 Quartettsänger aus dem hinteren Bereich der Halle ein und antworteten den Männern auf der Bühne als Echo. Schön gemacht! Auch dem “Still, still, still weils Kindlein schlafen will” von den Vieren wurde andächtig gelauscht. Bis die kleine Baby- Tochter des Chorleiters protestierte: sie wollte nicht still sein und schlafen sondern dem Konzert ihres Vaters lauschen. Hinter dem Titel “Kommt, lasst uns Christum ehren” versteckte sich eine Reihe von klassischen Weihnachtsliedern, für das treue Publikum des MGV eine große Freude. Der erste Teil endete dann – das weiß ich gar nicht, ich musste ja schon auf dem Flur stehen. Bruchstück von geswingten Melodien kamen dort an.

Ohne Pause folgte der Auftritt des “jungen Chores” (Zitat Heinz) Da Capo. Na ja, im Verhältnis zu 140 Jahren ist 19 Jahre ja auch jung. Alles passte: keine Einsätze verbockt, locker, unbeschwert, sicher geführt von unsrem Chorleiter Martin Kraft. Eine Hand am diesmal wohltemperierten Klavier, die andere lenkte uns durch alles Höhen des Repertoires.  “Wir haben gemerkt, dass es dem Alt gut geht und dass er heute gut drauf ist. Das hat uns noch sicherer gemacht” (eine Sopranstimme). Die Männerstimmen begannen mehrfach alleine zu Beginn der Stücke – liebe Tenöre und Bässe, die Sonderproben haben sich gelohnt. Ihr wart sehr gut! Der Sopran glänzte souverän wie immer und bei “Merrily on high”  higher als  bei jeder Probe.
Das Schlusslied Jerusalem von einem Kölner bearbeitet (Ihlau hier geboren und beim WDR in den sechziger Jahren Tonmeister) mit beiden Chören und den Solisten – ich hätte es noch zweimal singen können!

Bärbel Hilbricht-Gey

P.S. Sonntag nach dem Konzert, 12.30 Uhr. Eigentlich müsste ich jetzt in der Halle … s.o.