Auch im Lockdown gibt es Aktivitäten im Sängerheim

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Nach dem ersten Lockdown war wieder etwas Leben in das Sängerheim gekommen.
DaCapo probte mit ca. 12 Sängerinnen und Sänger wie üblich am Donnerstag, der Männerchor probte wie üblich freitagabends mit verminderter Personenanzahl. Und am Mittwoch probte ein Chor aus Köln im Sängerheim.

Da die meisten Kosten für das Heim auch beim Lockdown weiter anfallen, fielen so wenigstens geringe Einnahmen aus dem Getränkeverkauf an.

Die Zeit bis zum zweiten Lockdown war leider nur sehr kurz.

Um die laufenden Kosten zu reduzieren wurde deshalb das Beleuchtungskonzept im Sängerheim neu durchdacht.

Die meisten Glühlampen (Fachausdruck: Leuchtmittel) waren die alten „Glühbirnen“, dazu Halogenstrahler und Stromsparlampen der ersten Generation.
Je nach Lampendesign hatten die Leuchtmittel unterschiedliche Anschlussgewinde bzw. unterschiedliche Anschlussstecker. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Stromversorgung bei den Deckenstrahler, mit Trafo oder ohne Trafo und natürlich die Wattzahl.

Alles sollte auf LED umgestellt werden. Die LEDs sind zurzeit das Optimum der Technik hinsichtlich Helligkeit und Stromaufnahme.

Zuerst mal wurde die Anzahl aller Lampen mit ihren Besonderheiten ermittelt. Alles sollte gewechselt werden, auch in den Nebenräumen.

Nach der Bestandsaufnahme wurde versucht, möglichst viele Verbrauchsstellen zu standardisieren.

Ein Sänger aus dem MGV kannte sich sehr gut in der Thematik aus und kannte auch eine günstige Beschaffungsquelle.

Immerhin kosteten die neuen Leuchtmittel ca. 1000 Euro.

An einem Freitagabend im November trafen sich dann 5 Helfer zur Arbeit. Manche Glühlampen saßen sehr fest in der Fassung, manche Lampenschale ließ sich nicht kaum drehen, und manchmal wurde gerätselt wie bekomme ich das ausgebaut oder wie wieder eingebaut.

Nach vier Stunden war der größte Teil der Arbeit erledigt. Nur im großen Saal wird noch eine Arbeitsbühne benötigt, für eine Leiter sind einige Lampen zu hoch aufgehangen.

So wurde die Zwangspause sinnvoll genutzt.

 

Norbert Aufsfeld

Lockdown im MGV

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Der karnevalistische Seniorennachmittag und die MGV-Sitzung fanden noch statt.

Nachdem der Karnevalszug wegen Sturm verschoben wurde, machte uns beim Wiederholungstermin die Pandemie den ersten Strich durch die Rechnung: ausgefallen!

Am 14.3.20 wurden dann die Jahreshauptversammlung und die Chorproben beider Chöre bis nach den Osterferien eingestellt. Aus dem Neustart wurde nichts und alle weiteren Termin, z.B. das Beethoven-Fest mußten abgesagt werden.

Im Juni starteten Carola und Hermann einen Versuch, zumindest ein Klöntreffen an den Probenabenden zu organisieren. Die Ängste waren aber zu groß, die Teilnahme bei Dacapo  zu gering. Hermann erstelltes Hygienekonzept führte zumindest dazu, dass die Männer sich freitags trafen.

Im August organisierten einige Sängerinnen Wandertreffen rund um Pulheim. Den Fotos nach zu urteilen machte es viel Spaß.

Anfang August dann Carolas Aufruf:

Liebe SängerInnen;

gestern fand die erste Chorprobe nach der langen Corona-Pause statt mit 10 SängerInnen und Martin am Klavier. Alle waren weiträumig im Saal verteilt und bei den weit geöffneten Fenstern bekamen auch die Vorübereilenden etwas von unserem Gesang mit. Und, oh Wunder, unsere Stimmen waren noch nicht eingerostet.

Es gefiel uns gut und Martin hatte einen guten Einstieg mit uns vertrauten Liedern gefunden. Auch ein Kanon war dabei.

Nun lade ich euch alle nochmal ein, wieder mit uns zu singen. Die Einteilung in zwei Gruppen, von 19 – 20 Uhr und von 20.30 – 21.30 Uhr, in denen jeweils 12 SängerInnen proben können, ist als derzeitige Corona-Hygienevorschrift zulässig.

Martin bittet darum, zu den nächsten Proben das Notenheft von Mailand, “The Song of Joy” von Beethoven und die Lieder der Westside-Story mitzubringen.

Wenn Ihr nun Lust zum Singen bekommen habt, schreibt mir bitte zuvor. Dann können wir zwei gleich große Gruppen bilden.

Für einige Wochen trafen sich zwischen 12 und 18 Sängerinnen und Sänger und wir waren davon überzeugt, im Dezember ein “Open air Konzert” mit Weihnachtsliedern auf dem Lindenplatz zu geben. Ein Messgerät verriet uns, dass unser Sängerheim ideale Bedingungen bietet. Selbst vor Martin auf dem Klavier wurde die Warngrenze zum Lüften nicht erreicht.

Wieder kam es anders: Zweiter lockdown ab 1.11.20 : Nichts geht mehr!

Ein kleiner Ersatz und Trost soll der Querschnitt ” Vergangenes” für alle Sängerinnen und Sänger des MGV/Dacapo sein. Den Link dazu findet man unübersehbar auf der ersten Seite.

In der Hoffnung im Dezember wieder im kleinen Kreis zu singen,

bleibt gesund,

Bärbel

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Karnevalistischer Abend der Chöre

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Im vollbesetzten, wieder herrlich geschmückten Sängerheim wurden die Sängerinnen und Sänger beider Chöre durch ein von “Literat” Hermann und “Sitzungspräsident “Heinz vorbereitetes Programm in beste Karnevalslaune versetzt.  Et jov jet zo müffele un zo süffele – zo singe, zo lache un zo schnappe.


Das Dansweiler Dreigestirn mit Gesang und Tanz 


Danach wird das Amazonen Corp aus Frechen angesagt. Diese Tanzgruppe, die in diesem Jahre ihr sechzigjähriges Bestehen feiert, tanzte mit zwei Gruppen.


Spontanter Auftritt Da Capo girl-groop.


Willi Fischer, als Solist, trägt mit Gitarre und Gesang zur Stimmung bei.


Heinz Pohl und Willi Fischer in entsprechend originalen Kostümen und mit Weihrauchkessel als Pfarrer und Weihbischof  tragen gekonnt das Lied von den Blackföös vor „Ich wör so gern ens Weihbischof.“
 

 

Seniorenfahrt am 14.Januar 2020

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…zur Modenschau nach Heinsberg

Am 14.01.2020 , pünktlich um 11:00 Uhr stand der Bus vor dem Sängerheim.
Fünfundvierzig Seniorinnen und vier Senioren  freuten sich auf die Fahrt nach Heinsberg zu der Firma Räde zur Modenschau. Wolfgang begrüßte alle Mitfahrenden und wünschte einen schönen und interessanten Tag.
Nach gut einer Stunde Fahrt ging es erst mal um 12:30 Uhr  in ein Restaurant zum Mittagessen. Suppe Schnitzel, Fritten und Dessert standen an. Wer wollte konnte einen Salat für 2,50 Euro vom Büfett bekommen.
Um 14:30 brachte dann der Bus die Gruppe zu der Firma Räde.

Der Inhaber  Herr Räde begrüßte die Gruppe und hieß sie Willkommen. Die Tische waren bereits gedeckt. Kaffee und Gebäck  stand in ausreichenden Mengen zur Verfügung.
Dann begann ,unter Mitwirkung einiger Damen des Hauses, die Vorführung der Kollektionen. Es handelte sich dabei ausschließlich um Damen Oberbekleidung.
Die Firma Räde hatte bereit im vorhinein hohe Rabatte und Preisnachlässe  angekündigt .Die Seniorinnen waren sehr angetan von der Vielfallt der Produkte und deren Preise und begannen  nach der Vorführung  direkt mit der Begutachtung und dem Kauf ihrer ausgesuchten Garderoben.
An den Tischen mehrten sich die braunen Papiertüten, in welche die gekauften Waren verpackt wurden und an der zufriedenen Miene des Inhabers war zu sehen, dass er mit dem Verkauf zufrieden war. Die Seniorinnen haben wohl richtig hingelangt.
Um 16:30 Uhr wurde sich verabschiedet und die Heimfahrt angetreten. Wolfgang wünschte allen noch eine schöne Zeit und erinnerte an den nächsten Senioren Nachmittag am 11.02.2020 , der als karnevalistischer Nachmittag angedacht ist.
Allgemeine Zufriedenheit war zu vernehmen. und die Fahrt endete in Dansweiler am Lindenplatz.

 

Wolfgang

Jahresabschlussabend 2019

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Seit Jahren endet des Chorjahr beider Chöre mit einem festlichen Jahresabschlussabend. Der Vorstand lädt alle aktiven Sängerinnen und Sänger und die Chorleiter zum legendär leckeren Schnitzelessen mit Getränken ein.
Auch wenn mancher Platz aus Krankheitsgründen frei blieb, war die Stimmung  fröhlich bis ausgelassen.
Heinz Pohl moderierte den Abend souverän.
Mira und Tobias Böckem sorgten hervorragend für das leibliche Wohl aller.
Einige Jubilare des MGV wurden geehrt mit Urkunden samt Anstecknadel, verliehen vom Sängerkreis Rhein-Erft.
Neben dem Chorleiter von DaCapo, Martin Kraft, wurde Wolfgang Falkenhan vom MGV für seine Arbeit als Notenwart und Computerspezialist gedankt und Franz Rekruziak für seine Hausmeistertätigkeit im Sängerheim.
Leider musste der Auftritt der „Kellersingers“ von DaCapo wegen Krankheit oder fehlender Stimme ausfallen. Schade, denn sie hatten lange Zeit im Keller des Sängerheimes geprobt.
Über das im schönsten kölschen Zungenschlag aufgeführte Krippenspiel von mehreren DaCapo-Mitgliedern amüsierten sich alle köstlich. Auch die „Sturzgeburt“ des Jesuskindchen in Form einer Babypuppe war echt gelungen.
Paul Pferrer las drei teils humorvolle, teils skurrile Weihnachtsgeschichten vor und bewies sein Erzähltalent.
Hermann-Josef Kempen zeigte beim Sologesang von zwei wunderschönen Volksliedern mit Klavierbegleitung von Martin Kraft, dass seine Tenorstimme sehr schön klingt.
Als jährliche Attraktion ist die sogenannte Tombola hervorzuheben. Hermann-Josef hatte mal wieder keine Zeit und Mühe gescheut, viele schöne Preise als Spenden zu sammeln. Die Teilnehmer an der Verlosung hatten das Rätsel aus dem Heft MGV-News gelöst und ihren Zettel mit Namen und dem Lösungswort NUMMEREINSHIT in eine Rätselbox versenkt
So entstand auch diesmal wieder eine gespannte Atmosphäre, als Waltraud Köhler die Zettel aus der Rätselbox herausfischte, nachdem Hermann-Josef mit Unterstützung von Heinz Pohl die Preise bekannt gab.


In diesem Zusammenhang möchte ich Bärbel Hilbricht-Gey danken, die in diesem Jahr das Heft MGV-News neugestaltet hat. Es ist super gelungen! Außerdem sorgt sie dafür, dass alle in DaCapo Singenden immer die aktuellen Noten bekommen. Die neue Homepage hat Bärbel ebenfalls aufgebaut.
Dieser Jahresabschlussabend ist jedes Mal eine sehr schöne Gelegenheit, fern von Chorprobe oder Veranstaltungsvor- bzw. Nachbereitungsarbeiten einen gemeinsamen Abend zu genießen.

Carola Steffen-Aufsfeld
 

In der Homepage unter Medien werden in Kürze die Fotos zum Jahresabschlussabend eingestellt.

Senioren -Weihnachtsfeier am 10.12.2019 im Sängerheim des MGV

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Pünktlich um 15:00 Uhr versucht der Moderator „Wolfgang“ sich mit dem Mikrofon Gehör zu verschaffen, was bei so vielen Unterhaltungen nicht so einfach ist.
Aber es klappt. Er begrüßt die Senioren und Seniorinnen auch im Namen des Serviceteam, mit einem herzlichen Willkommen.

Die Tische sind gedeckt und mit weihnachtlichem Schmuck versehen. Außerdem steht an jedem Platz noch ein kleines Geschenk. Ein Gläschen Honig für jeden Besucher.
Nach einigen Informationen zur geplanten Fahrt zu eine Modenschau im Januar nächsten Jahres gibt er das Kuchenbüfett frei und es kehrt langsam Ruhe im Saal ein.
Nach Beendigung des Kuchenschmauses und des Abräumens des Geschirrs ist der Auftritt einer 2. Klasse der Grundschule  Dansweiler angesagt. Die Mädchen und Jungen tragen den Besuchern einige einstudierte Stücke vor ,was bei allen gut ankommt und sie dafür einen schönen Applaus bekommen.
Danach übergibt eine kleine Gruppe der Senioren und Seniorinnen dem Serviceteam als Dank für die jährliche Unterhaltung und Bedienung, Geschenke  welche  mit Freude und Dankbarkeit angenommen werden.
Der Moderator unterhält danach die Besucher mit einigen Anekdoten und Geschichten, auch Heinz trägt zwei Geschichten vor welche mit großem Interesse aufgenommen werden.
Etwas später tritt ein Teil des Männergesangverein des MGV auf, welcher einige Lieder aus der vorangegangen großen Weihnachtsfeier in Dansweiler darbietet. Auch sie bekommen einen  großer Applaus .
Anschließend singen der Männerchor ,das Serviceteam gemeinsam mit dem Besuchern drei bekannte Weihnachtslieder.

Als Abschluss der Feier wünscht der Moderator allen Besuchern ein gesegnetes und geruhsames Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr mit dem Hinweis ,im Januar zu der Fahrt zur Modenschau wieder dabei zu sein.

    Weitere Fotos hier

Wolfgang Pietrek

Besuch beim Seniorennachmittag im MGV Sängerheim

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In der Vergangenheit habe ich bei einigen Projekten des MGV „Eintracht“ Dansweiler und des „Gemischten Chors DaCapo“ Fotos und Filmaufnahmen gemacht. Weihnachtskonzerte in der Mehrzweckhalle, Konzerte in verschiedenen Kirchen, Feiern im Sängerheim.
Der MGV (jetzt als Oberbegriff der beiden Chöre) ist auch aktiv im Karnevalgeschehen und in der Arbeit für Senioren im Ort tätig.
Die Tätigkeit für die Senioren kannte ich bis jetzt nur vom Hörensagen. So war der letzte Seniorennachmittag in diesem Jahr (2019) ein Anlass sich dort auch mal umzusehen und zu fotografieren.
In der Vereinssatzung ist festgeschrieben, dass der MGV nicht nur für sich da ist, sondern sich u.a. am sozialen Leben in Dansweiler beteiligt.
Seit vielen Jahren wird an jedem zweiten Dienstag im Monat der Probenraum in ein Café umgebaut.
Der offizielle Teil beginnt um 15.00 Uhr.


Bei meinem Eintreffen war der Saal weihnachtlich dekoriert. Alle Tische waren schön eingedeckt, an jedem Platz stand eine Weihnachtsgabe für die Besucher. Ein Kuchenbuffet wurde gerade aufgebaut. Die Torten werden gespendet von Menschen mit Spaß am Backen. Nur ganz wenige Kuchen kommen aus der Tiefkühltruhe. Die Kuchen sehen sehr prachtvoll und kalorienreich aus.
Um 14.00 Uhr kamen die ersten Besucher, für ca. 70 Personen war eingedeckt und fast alle Plätze waren um 15.00 besetzt. Interessant zu sehen, dass es meist feste Grüppchen sind, die ihren (Stamm)Tisch haben. Aber auch neue Gäste hatten den Weg in das Sängerheim gefunden.


Wolfgang Pietrek begrüßte die Gäste und die Helfer in der Küche und an der Theke. Hauptgesprächsthema war eine geplante Omnibusfahrt im Januar die noch einigen Verwaltungsaufwand erforderte.
Neben dem Kuchen mit Kaffee gab es an der Theke auch die üblichen Getränke im Ausschank. Gegen 16.00 kam eine Schulklasse der hiesigen Grundschule, um ein Weihnachtspiel aufzuführen.  Die Kinder hatten sich dabei teilweise wie Heinzelmännchen verkleidet, andere trugen Nikolausmützen, und hatten großen Spaß an ihrem Spiel.
Zur Belohnung erhielt jedes Kind ein Überraschungsei.
Anschließend bat eine Sprecherin der Stammgäste die Helfer in den Saal zu kommen. Alle bekamen eine Weihnachtstüte.


Paul Pferrer erzählte eine kölsche Geschichte in unverfälschter kölscher Mundart. Bei mir haben aber meine 45 Jahre Leben in und um Köln nicht gereicht, um die Geschichte wirklich zu verstehen. Kölsch ist eine schwere Sprache.
Vom Männergesangsverein war eine Abordnung mit dem Dirigenten Eckart Engel gekommen, um Weihnachtslieder vorzutragen. Zum Abschluss wurden einige Weihnachtslieder gemeinsam gesungen.
Beim Aufbruch konnte man sehen, dass der Nachmittag für viele Teilnehmer eine große Bedeutung hat.
Mein Fazit: Alle Hochachtung vor den Helfern und natürlich auch den vielen Kuchenbäckern (oder eher wahrscheinlich „Bäckerinnen“).

Das Wichtigste:        

  • Treffen jeden zweiten Dienstag im Monat
  • offizieller Teil beginnt um 15.00 Uhr
  • Kaffee und Kuchen 3,00€

Text und Fotos: Norbert Aufsfeld