In unserem Veedel

Besuch beim Seniorennachmittag im MGV Sängerheim

In der Vergangenheit habe ich bei einigen Projekten des MGV „Eintracht“ Dansweiler und des „Gemischten Chors DaCapo“ Fotos und Filmaufnahmen gemacht. Weihnachtskonzerte in der Mehrzweckhalle, Konzerte in verschiedenen Kirchen, Feiern im Sängerheim.
Der MGV (jetzt als Oberbegriff der beiden Chöre) ist auch aktiv im Karnevalgeschehen und in der Arbeit für Senioren im Ort tätig.
Die Tätigkeit für die Senioren kannte ich bis jetzt nur vom Hörensagen. So war der letzte Seniorennachmittag in diesem Jahr (2019) ein Anlass sich dort auch mal umzusehen und zu fotografieren.
In der Vereinssatzung ist festgeschrieben, dass der MGV nicht nur für sich da ist, sondern sich u.a. am sozialen Leben in Dansweiler beteiligt.
Seit vielen Jahren wird an jedem zweiten Dienstag im Monat der Probenraum in ein Café umgebaut.
Der offizielle Teil beginnt um 15.00 Uhr.


Bei meinem Eintreffen war der Saal weihnachtlich dekoriert. Alle Tische waren schön eingedeckt, an jedem Platz stand eine Weihnachtsgabe für die Besucher. Ein Kuchenbuffet wurde gerade aufgebaut. Die Torten werden gespendet von Menschen mit Spaß am Backen. Nur ganz wenige Kuchen kommen aus der Tiefkühltruhe. Die Kuchen sehen sehr prachtvoll und kalorienreich aus.
Um 14.00 Uhr kamen die ersten Besucher, für ca. 70 Personen war eingedeckt und fast alle Plätze waren um 15.00 besetzt. Interessant zu sehen, dass es meist feste Grüppchen sind, die ihren (Stamm)Tisch haben. Aber auch neue Gäste hatten den Weg in das Sängerheim gefunden.


Wolfgang Pietrek begrüßte die Gäste und die Helfer in der Küche und an der Theke. Hauptgesprächsthema war eine geplante Omnibusfahrt im Januar die noch einigen Verwaltungsaufwand erforderte.
Neben dem Kuchen mit Kaffee gab es an der Theke auch die üblichen Getränke im Ausschank. Gegen 16.00 kam eine Schulklasse der hiesigen Grundschule, um ein Weihnachtspiel aufzuführen.  Die Kinder hatten sich dabei teilweise wie Heinzelmännchen verkleidet, andere trugen Nikolausmützen, und hatten großen Spaß an ihrem Spiel.
Zur Belohnung erhielt jedes Kind ein Überraschungsei.
Anschließend bat eine Sprecherin der Stammgäste die Helfer in den Saal zu kommen. Alle bekamen eine Weihnachtstüte.


Paul Pferrer erzählte eine kölsche Geschichte in unverfälschter kölscher Mundart. Bei mir haben aber meine 45 Jahre Leben in und um Köln nicht gereicht, um die Geschichte wirklich zu verstehen. Kölsch ist eine schwere Sprache.
Vom Männergesangsverein war eine Abordnung mit dem Dirigenten Eckart Engel gekommen, um Weihnachtslieder vorzutragen. Zum Abschluss wurden einige Weihnachtslieder gemeinsam gesungen.
Beim Aufbruch konnte man sehen, dass der Nachmittag für viele Teilnehmer eine große Bedeutung hat.
Mein Fazit: Alle Hochachtung vor den Helfern und natürlich auch den vielen Kuchenbäckern (oder eher wahrscheinlich „Bäckerinnen“).

Das Wichtigste:        

  • Treffen jeden zweiten Dienstag im Monat
  • offizieller Teil beginnt um 15.00 Uhr
  • Kaffee und Kuchen 3,00€

Text und Fotos: Norbert Aufsfeld

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